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Der Wiesbadener Kulturdezernent Axel Imholz zum ersten Bürgerdialog im Rahmend er Kulturentwicklungsplanung.

Kulturdezernent Axel Imholz wird die Teilnehmenden des ersten Bürgerdialogs am 23.8. im Kulturforum begrüßen und freut sich schon auf die Veranstaltung. Im Vorfeld hat er einige Fragen dazu beantwortet.

Der Wiesbadener Kulturdezernent Axel Imholz

Herr Imholz, die Sommerpause ist vorbei und der erste Bürgerdialog steht an. Welchen Stellenwert hat für Sie die Bürgerbeteiligung in der Kulturentwicklungsplanung von Wiesbaden?

Antwort: Es war mir von Beginn an wichtig, dass wir ganz offen in den Prozess starten. Deswegen basiert das ganze Konzept der Kulturentwicklungsplanung auf einem breit angelegten Dialog mit unseren Kulturschaffenden, aber eben auch ganz wesentlich mit den Bürgerinnen und Bürgern. Immerhin profitieren wir alle von einer kulturell lebendigen Stadt. Ich freue mich auf überraschende Anregungen und frische Ideen…Denkverbote sollte es nie geben. Jede und jeder, der mitmachen will, ist herzlich eingeladen.

Im Kulturforum erwartet die Teilnehmenden am Bürgerdialog ein Mix aus Information, Diskussion und Ideensammlung. Was wünschen Sie sich von der Beteiligung?  

Antwort: Ich erhoffe mir vor allem, dass wir viele unterschiedliche Sichtweisen sammeln können. Natürlich ist im Bürgerdialog von besonderer Bedeutung, was an kulturellen Angeboten in unserer Stadt vielleicht fehlt. Uns interessiert aber auch, was als besonders positiv wahrgenommen wird und wo wir noch eine Schippe drauf legen sollten. Kultur geht uns alle an. Manche schaffen sie, manche bestaunen sie und andere sehen sie vor allem als „Standortvorteil“. Der Dialog darüber wird bestimmt spannend. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch schon erste Handlungsvorschläge.

Was geschieht mit den gesammelten Beiträgen? Wie geht es nach diesem ersten Bürgerdialog weiter?

Antwort: Zunächst wird die Veranstaltung natürlich dokumentiert. Auf unserer Homepage findet man dann einiges dazu wieder. Außerdem wird die eine oder andere Erkenntnis aus dem Dialog sicherlich auch in das Handlungskonzept einfließen. Aber es folgen noch zwei weitere Bürgerdialoge zum Zwischenstand und zum Endergebnis. Uns sind die Rückmeldungen zum Prozess einfach wichtig.

Der Bürgerdialog am 23.8.findet im Kulturforum, Friedrichstr. 16 statt und beginnt um 17.00 Uhr und dauert bis voraussichtlich 20.00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die erste Runde der Experten-Interviews im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung in Wiesbaden hat stattgefunden.

Trotz der großen Hitze hat der Kulturbeirat in seiner Sitzung am 25.6 den von der Arbeitsgemeinschaft STADTart/Eichler/von Heyl erstellten Arbeitsprozess zur Erstellung des Kulturentwicklungsplan ausführlich erörtert. Dabei ging es unter anderem um die Auswahl der Beteiligten in den noch folgenden Workshops.

Gleichzeitig war dieser Tag der Startpunkt für mehrere Gespräche mit Expert/innen der unterschiedlichen Kulturszenen in Wiesbaden. Angesprochen wurden sowohl Akteure der etablierten Kultur als auch junge Kulturakteure.

Danach zeigt sich, dass die Stadt über eine große kulturelle Breite und Vielfalt verfügt. Selbstverständlich gab es auch kritische Stimmen und wurden Vorschläge genannt, wie der Kulturbereich weiterentwickelt werden sollte. Genaueres lässt sich jedoch erst nach weiteren Gesprächen und einer sich daran anschließenden Auswertung sagen.

Eines lässt sich aber schon jetzt feststellen, es wird eine größere Sichtbarkeit des Kulturbereichs in der Stadt gewünscht.

Mit Spannung erwartet man, welche Vorstellungen die Bürger/innen von Wiesbaden zum Kulturbereich haben und die AG  STADTart/Eichler/von Heyl  freut sich schon auf den ersten Bürgerdialog zur Wiesbadener Kulturentwicklungsplanung, der am 23. August 2019 stattfinden wird.

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Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Kulturentwicklungsplan lädt das städtische Kulturamt alle Interessierten zum 1. Bürgerdialog am Freitag, 23. August, von 17 bis ca. 20 Uhr, ins Kulturforum, Friedrichstraße 16, herzlich ein.

Nach einer einleitenden Information zur Kulturentwicklungsplanung stehen die Ideen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Mittelpunkt. Sie sind aufgefordert, ihre Vorstellungen zur künftigen Entwicklung der Kultur in Wiesbaden einzubringen und bereits erste Handlungsvorschläge zu formulieren. Moderiert wird die Veranstaltung von der mit der fachlichen Begleitung beauftragten Arbeitsgemeinschaft STADTart/ Eichler/ von Heyl. Gearbeitet wird im Plenum wie auch in kleineren Gruppen zur Diskussion spezieller Fragestellungen.

Im Rahmen der Kurzen Nacht hat sich die Arbeitsgemeinschaft STADTart/Eichler/von Heyl erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. An verschiedenen Kultureinrichtungen der Stadt konnten die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Wiesbaden ihre Vorschläge zur Entwicklung des Kulturbereichs unterbreiten.  

Die Aktion stieß bei den Besucherinnen und Besucher auf große Resonanz und erbrachte eine Reihe von Hinweisen, u.a. hinsichtlich der Bewerbung von Kulturangeboten. Genannt wurde auch, dass Kultur für alle zugänglich sein sollte. Manche fanden die Situation des Stadtmuseums wenig zufriedenstellend. Sehr gelobt wurde beispielsweise die Biennale. Einige wünschten sich zum Beispiel mehr Kunst im öffentlichen Raum oder zusätzliche Raumangebote für Kulturakteure und -initiativen.