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Workshop zur institutionellen Kulturförderung

Workshop zur institutionellen Kulturförderung im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung in Wiesbaden.

Am 13.11.2019 fand im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung für die Stadt Wiesbaden ein Workshop zur institutionellen Kulturförderung statt. Von den Teilnehmenden wurde insbesondere die Planungssicherheit durch den Doppelhaushalt sehr begrüßt. Außerdem wurden die Wertschätzung der Akteure und ihrer Arbeit sowie die Unterstützung seitens des Kulturamtes bei der Antragstellung als Pluspunkte angesehen. Auch die Möglichkeit, für Investitionen „anzusparen“, wurde als Stärke der institutionellen Kulturförderung in Wiesbaden genannt.

Kritisiert wurde die fehlende Transparenz bei der Bemessung und Entscheidung der institutionellen Förderung. Auch fehle eine dynamische Anpassung der Förderung an gestiegene Kosten und die wachsende Zahl an Fördernehmern. Benötigt würde eine längere Planungssicherheit als zwei Jahre. Zudem wurde bei der eine stärkere Zielgruppenorientierung bzw. ein nachvollziehbares outputorientiertes, aktualisiertes Fördersystem eingefordert.

Eine zentrale Herausforderung sahen die Teilnehmenden in der Erarbeitung von nachvollziehbaren, transparenten und systematischen Kriterien der institutionellen Kulturförderung. Dies solle ohne Unterscheidung zwischen der etablierten (Hoch-)Kultur und neuen, ‚subkulturellen‘ Einrichtungen geschehen. Insgesamt sei darauf hinzuwirken, dass die Mittel erhöht würden und die Voraussetzungen geklärt werden, unter welchen Bedingungen neue Einrichtungen in die Förderung aufgenommen werden.

In zwei Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmenden Vorschläge für die zukünftige Ausgestaltung der institutionellen Kulturförderung auf Grundlage der o.g. Herausforderungen.  Arbeitsgruppe 1 konzentrierte sich dabei auf einzelne Elemente des Entscheidungsverfahrens für eine zukünftige institutionelle Kulturförderung. Eine zentrale Frage der Arbeitsgruppe 2 war, wie die institutionelle Förderung konzeptionell ausgerichtet werden soll. Besonders betrachtet wurde das Modell der Mittelvergabe, das die LAKS (Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren in Hessen e.V.) entwickelt hat.

Das vollständige Protokoll kann hier heruntergeladen werden:

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