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Am 10.10.2019 fand im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung ein Workshop im kulturellen Cluster der Musik statt.

Im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung fand am 10.10.2019 ein Workshop zum kulturellen Cluster Musik statt, das hinsichtlich Klassik als auch Rock/Pop/Jazz sowie dem Chorwesen differenziert wurde.

Diesem Cluster bescheinigten die Teilnehmenden durchweg eine herausragende Qualität und eine große Angebotsvielfalt bzw. -breite und -dichte. Gelobt wurden das gute Ausbildungsangebot und eine teilweise gute Infrastruktur. Positiv angesehen wurde, dass die Musik-Szene der Stadt international vernetzt sei, sowohl hinsichtlich der Künstlerschaft als auch der inhaltlichen Impulse.

Als Schwäche wurde die Überalterung des Publikums gesehen. Beobachtet wurde zudem eine gewisse Skepsis unter Veranstaltern/Akteuren gegenüber Neuem. Unzufriedenheit wurde zudem artikuliert über zu aufwendige Verfahren bei der Raumvergabe (in öffentlichen Gebäuden). Auch sei die finanzielle Förderung von Projekten zu gering.

Breiten Raum nahmen die Überlegungen der Teilnehmenden zur Verbesserung der Raumsituation für die Musikszene in Wiesbaden ein. Eine der zentralen Herausforderungen sei zudem die Entwicklung von innovativen Formaten, insbesondere im Hinblick auf die Ansprache eines jüngeren Publikums. Weiter wurde folgende Fragen diskutiert: Wie können die Rahmenbedingungen für Musik verbessert werden (u.a. Vergabe, Bezahlung)? Mit welchen Formaten wird Neues möglich? Vorgeschlagen wurde z.B. eine vereinfachte, transparente Raumvergabe bei den städtischen Bürgerhäusern und die Einrichtung eines Pools (Meldebörse) mit freien Raumkapazitäten (Probe, Aufführungsmöglichkeiten). Ideen für neue Formate waren unter vielen anderen auch „Musik in den Häusern (Wohnungen) der Stadt“ und die Bespielung des Stadtraums an attraktiven, sonst nicht zugänglichen Orten.

Das vollständige Protokoll können Sie hier herunterladen: