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Am 22. August fand der Workshop zur Kulturförderung (mit dem Schwerpunkt Projektförderung) statt. Eine wesentliche Stärke ist nach Ansicht der Teilnehmenden die Offenheit der im Kulturamt für die Kulturförderung Verantwortlichen. Positiv wurden zudem der Kultur-Fonds bewertet und die Möglichkeiten, im Rhein-Main-Gebiet Sponsoren für Kulturprojekte zu finden.

Hinsichtlich der Schwächen wurden vor allem wenig bekannte Kriterien und die Verfahren nicht-städtischer Fördergeber bemängelt, die z.T. kompliziert seien und wenig Raum für Innovationen böten. Generell wurde als Schwachstelle gesehen, dass die Projektförderung oft die institutionelle Förderung ersetzen würde. Auch könnte die Kommunikation verbessert werden. Bemängelt wurde zudem, dass bei der Förderung zu wenig Wert gelegt würde auf die Erschließung jüngerer Besuchergruppen.

Aus der Sammlung von zentralen Herausforderungen hinsichtlich der Projektförderung wurden vier Fragestellungen entwickelt: Wie sieht das Profil von innovativen Projekten aus? Wie sollten die Prinzipien der Projektförderung in Abgrenzung zur institutionellen Förderung aussehen? Welche Kriterien und Verfahren sollten für die Projektförderung gelten? Wie kann die Vernetzung im Projektbereich verbessert werden?

Merkmale für innovative Projekte könnten u.a. experimentelle Ansätze sein, wenn möglich genreübergreifend, transdisziplinär, transmedial. Weiter wurde angeregt, darüber nachzudenken, wann ein Wechsel in die institutionelle Förderung erfolgen könnte. Durch die Vernetzung mehrerer Akteure könne zudem eine höhere Schlagkraft von Projekten erzielt werden. Hierbei könnte auch eine zentrale Anlaufstelle nützlich sein, die mit einem Kulturmanager besetzt werden sollte.

Das vollständige Protokoll kann hier heruntergeladen werden: