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Workshop „Räume für Kultur“

Räumen für Kultur in Wiesbaden statt. Die Teilnehmenden schätzten insbesondere das vielfältige Angebot an privaten Kulturorten. Es gebe auch viele ungenutzte Räume für Kultur (z.B. in Bürgerhäusern) bei insgesamt hoher Wohnqualität der Stadt Wiesbaden sowie einige Potenzialräume, die nur darauf warteten, erschlossen/erobert/bespielt zu werden.

Als Schwäche wurden fehlende Räume für kulturelle Initiativen gesehen und die insgesamt als zu wenig empfundene Unterstützung seitens Politik und – hinsichtlich der Baugenehmigungspraxis – Verwaltung. Ein Problem seien die hohen Mieten, die steigenden Immobilienpreise, ebenso wie die unzureichende Kenntnis über vorhandene Angebots- und Nachfragepotenziale. Mancherorts gebe es lang andauernde Leerstände ohne Umdenken. Eingefordert wurde u.a. eine stärkere Verzahnung der dafür relevanten Politikfelder. Dabei spielen nach Einschätzung der Teilnehmenden vor allem der basisdemokratische Umgang mit dem Stadtraum, die Bereitstellung von ausreichenden finanziellen Mitteln sowie der Einsatz eines „Kümmerers“ eine entscheidende Rolle.

Einer der Handlungsvorschläge war die Erfassung von geeigneten Flächen/ Leerstände/Immobilien für die kulturelle Initiativen („Raumkataster– online Vergabe“). Zudem sollte zu deren Nutzung ein Förderprogramm bereitgestellt (z.B. in Form von Raumstipendien) bzw. vorhandenen Räumlichkeiten ausgebaut und die Akteure vernetzt werden. In drei Arbeitsgruppen wurden folgende Themen vertieft: Welche Maßnahmen helfen, die städtischen Rahmenbedingungen für Kultur zu verbessern? Wie können Kooperation, Koordination und Vernetzung sowie Sichtbarkeit der Kulturorte in Wiesbaden gestärkt werden? Wo und wie können wir zusätzliche Räume/Flächen für die Kultur erschließen?

Das vollständige Protokoll können Sie hier herunterladen:

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